Hausmusik auf virtuelle Art

Bericht von Fritz Jurmann in den Vorarlberger Nachrichten, 25.11.2021

Die Pianistin Hanna Bachmann reaktiviert ihren bewährten „Musikalischen Adventkalender“.

©Gerardo Careaga

RÖTHIS. Zu den Kulturschaffenden des Landes, die in diesem vierten Lockdown aus der Not eine Tugend machen und für Kontakte mit ihrem Publikum auf digitale Angebote setzen, zählt auch die umtriebige Pianistin Hanna Bachmann (28). Die Künstlerin, die ihren Aktionsradius längst über uns Land hinaus erweitert und eben im Röthner Schlössle mit Unterstützung ihrer Heimatgemeinde eine Konzertreihe initiiert hat, besitzt darin bereits einschlägige Erfahrung. Bereits vor einem Jahr ließ sie erstmals mit ihrem täglichen „Musikalischen Adventkalender“ aufhorchen. Der Erfolg war so groß, dass sie mit „The Sound of Spring“ im Frühling eine weitere Streaming-Variante an vier Wochenenden versuchte. Am 1. Dezember wird sie nun angesichts der Situation ihren digitalen Adventkalender in einer Neuauflage reaktivieren und damit vorweihnachtliche Stimmung in unsere Wohnungen bringen.

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Romantische Rückblenden

Pianistin Hanna Bachmann gestaltete die Sonntagssoiree der Rheinberger Gesellschaft mit einer überzeugenden Gesamtdramaturgie.

Konzertkritik von Hartwig Wolf, Liechtensteiner Vaterland, 16.11.2021

Auch aus dem benachbarten Ausland waren am Sonntag Gäste zum Konzert der Internationalen Josef Gabriel Rheinberger Gesellschaft (IRG) angereist. Dazu dürfte die Künstlerin des Abends beigetragen haben. Hanna Bachmann lebt zwar inzwischen in Wien, stammt aber aus Feldkirch. Bei ihrem Auftritt im Vaduzer Rathaussaal stand naturgemäß der Patron der IRG auf dem Programm. Für Jürg Hanselmann , den Präsidenten der Gesellschaft, ein „spezielles Klavierrezital“, wie er in seiner Begrüßung hervorhob. Denn die 28-jährige Pianistin habe eine sehr bewusst gewählte Werkfolge rund um die Stücke Josef Gabriel Rheinbergers zusammengestellt.

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